Posted by Pferdefreund | Posted in Pferde | Posted on 20-07-2010
Schlagwörter:Andalusier, Dressurreiten, Pferderassen, Spanische Pferde
Die wohl bekanntesten Spanischen Pferderassen sind mit Abstand die Andalusier, Kartäuser und Lipizzaner, die ihre Bekanntheit nicht zuletzt, ihrem Einsatz bei der Spanischen Hofreitschule in Wien verdanken.
Die in Andalusien gezüchteten Vollblutschimmel der Andalusier zeichnen sich besonders durch ihr rassiges Temperament, ihren Stolz und ihren Mut aus, obgleich sie ihrem Reiter gegenüber absolute Gehorsamkeit zeigen. Deshalb werden Spanische Pferde wie die edlen Andalusier von vielen geübten Reitern bevorzugt bei Show- und Dressurvorstellungen geritten.
Im 15. Jahrhundert nach Christus begangen dann spanische Kartäusermönche in Jerez de la Frontera mit der Zucht der Kartäuserpferde, einer Unterrasse der echten Andalusier. Bereits ein Jahrhundert später wurden die Ersten ihrer Rasse nach Wien gebracht. Dort angekommen fanden sie nicht nur im Programm der Spanischen Hofreitschule ihre Verwendung, sondern waren auch maßgeblich an der Entwicklung der heutigen Lipizzaner beteiligt.
Wie die reinrassigen Andalusier sind auch sie große, anmutige Schimmel, die in der Spanischen Hofreitschule schon Kaiserin Sissi und ihren Hofstaat mit ihrem Anmut bezaubern konnten.
Weniger bekannte, aber dennoch erwähnenswerte Spanische Pferde sind zum Beispiel der Black Menorquiner oder die Tres Sanges, die auch Dreiblüter genannt werden und eine Zucht aus Andalusier, Engländer und Araber darstellen.
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