Pferderassen

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Posted by Pferdefreund | Posted in Pferde | Posted on 27-07-2010

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Pferderassen werden zuerst grundsätzlich nach der Größe, d.h. nach dem Stockmaß, dem höchsten Punkt des Widerrists, in zwei Gruppen eingeteilt, in Kleinpferde und Großpferde. Kleinpferde unter 1,48 Meter heißen auch Ponys. Das American Miniature Horse erreicht nur bis rund 85 Zentimeter, während das Highland Pony und das Irish Tinker sich im Grenzbereich des Stockmaßes bewegen. Großpferde werden in der Regel, wegen der Züchtungen für bestimmte Zwecke, in Kaltblüter, Warmblüter und Vollblüter eingeteilt.

Kaltblüter haben die gleiche durchschnittliche Körpertemperatur wie andere Pferde, wurden aber wegen ihres ruhigen Temperaments so genannt. Die Brabanter (Belgier) sind mächtige Arbeitspferde mit bis zu über einer Tonne Gewicht und werden noch heute als Rückpferde in der Forstarbeit eingesetzt. Das nomannische Percheron und das schottische Clydesdale sind gute Zug- und Ackerpferde. Die größten Kaltblüter sind die englischen Shire Horses, die als universelle Arbeits-, Reit- und Kutschpferde eingesetzt werden.

Warmblüter gibt es seit den Kontinentalzüchtungen im 18. Jahrhundert. Ihre zahlreichen Züchtungsvarianten brachten Pferderassen hervor, die sie neben ihrer universeller Einsetzbarkeit auch besonders geeignet für Dressur und Pferdesport machten. Bei Einzüchtung von Vollblütern spricht man von Halbblütern, zu denen auch Rennpferde wie die Traber oder die edlen Trakehner gehören. Vollblüter gelten als edelste der Pferderassen und stammen mehr oder weniger direkt von den Arabern ab. Die wichtigsten Rassen in Europa sind das englische Vollblut und die Anglo-Araber.

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